Samstag, 31. März 2012

Die Tribute von Panem - Der Film - Meine Meinung

Letzten Samstag habe ich mir "Die Tribute von Panem"  angesehen. Da ich auch das Buch gelesen habe, folgt nun ein Vergleich.


Worum gehts?
In der nahen Zukunft ist die USA zusammengebrochen. Kriege und Naturkatastrophen haben das Land zerstört. Aus den Trümmern ist Panem entstanden, geführt von einer unerbittlichen Regierung, die jedes Jahr grausame Gladiatorenspiele veranstaltet, bei der nur eine einzige Person überlebt. 24 Jugendliche aus 12 verschiedenen Distrikten nehmen an den Spielen teil. Als die kleine Schwester der sechzehnjährigen Katniss (Jennifer Lawrence) antreten soll, nimmt Katniss ihren Platz ein. Ebenfalls ausgewählt wurde der Junge Peeta (Josh Hutcherson), den sie seit ihrer frühesten Jugend kennt. Obwohl sie befreundet sind und Peeta ihr vor Turnierbeginn sogar seine Liebe gesteht, verlangen die Regeln des Spiels, dass sie von nun an Feinde auf Leben und Tod sein müssen. Zusammen versuchen sie, die Regeln zu umgehen und gemeinsam lebend dem perfiden Spiel zu entkommen... 


Meine Meinung:

Zunächst einmal die Schauspieler. Nicht alle fand ich zutreffend gewählt aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache. Jedenfalls fand ich Josh Hutcherson schon im Trailer nicht überzeugend sowie auch hinter her im Film. Er ist für mich nicht präsent genug, nicht taff genug einfach nicht Peeta. Jennifer Lawrence hat die Rolle der Katniss gut gemeistert obwohl ich mir eine etwas natürlichere stärkere Persönlichkeit gewünscht hätte. Rue habe ich mir, wie wohl die meisten komplett anders forgestellt aber ich fand die Schauspielerin im Film dann doch recht überzeugend sowie Tresh ihr Partner aus ihrem Distrikt. Alle anderen Charaktere fand ich wirklich gut gewählt. Ich fand es nur schade, dass man Katniss "Styling Team" nicht richtig kennenlernen konnte. Hier gab es nur kurze Ausschnitte.

Die erste Hälfte vom Film fand ich sehr langgezogen. Es ist eigentlich überhaupt gar nix passiert, sodass ich mich geärgert habe und die zweite Hälfte (den Teil in der Arena) nicht wirklich genießen konnte.
Was ich jedoch sehr gelungen fand, war der Kontrast zwischen den ärmlichen, einfachen Distrikten und dem reichen, verrückten Kapitol.
Auch die Einschübe für diejenigen, die die Bücher nicht gelesen haben und den Film ohne diese Einschübe nicht richtig verstanden hätten, fand ich treffend und gut gewählt z.B. Erklärung der Killerwespen.
Auch die Darstellung der Computer animierten Arena von der aus das Kapitol das Geschehen in der Arena bestimmen konnte fand ich einen guten Zusatz, der im Buch nicht aufgetaucht ist.

3 1/2 von 5 Sternen

  • Die erste Hälfte des Films hätte ansprechender gestaltet sein können. Es hätte nicht jedes Detail gezeigt werden müssen und vieles hätte beschleunigt werden können.

Zuletzt eine Kritik die keine Kritik an der Umsetzung etc. ist sondern generell eine Kritik an der Idee der Geschichte.

Ich kann mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, das sich Kinder gegenseitig abschlachten zum Teil auch zum Vergnügen anderer Leute die so etwas erfreut. Dieses Abschlachten dann auch noch auf der Leinwand zu sehen fand ich einfach grausam. So eine Zukunft wünscht sich wohl niemand, in der sich Kinder gegenseitig abschlachten müssen.

1 Kommentar:

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