Freitag, 25. November 2011

Rezension Das magische Messer



Inhalt:
Mit Das magische Messer stellt Philip Pullman nach Der Goldene Kompaß den zweiten Band der His-Dark-Materials-Trilogie vor. Die Hauptrollen spielen der zwölfjährige Will Parry und die gleichaltrige Lyra Listenreich, Heldin der ersten Folge.
Der junge Parry will das Geheimnis um seinen Vater lösen, der vor zehn Jahren bei einer Polarexpedition verschwunden ist. Durch Zufall findet er einen Zugang zu einer anderen Welt, als er vor geheimnisvollen Männern flieht. Hier trifft er auf Lyra, die ebenfalls durch ein Dimensionstor aus ihrer Heimat, die der Erde ähnelt, in diese fremde Welt gelangt ist. Auch sie ist auf der Suche nach ihrem Vater, Lord Asriel. Es stellt sich heraus, daß das Schicksal der beiden eng miteinander verknüpft ist. Gemeinsam müssen sie in den verschiedenen Welten um ihr Leben kämpfen und viele Abenteuer überstehen. Im Verlauf der Geschichte wird es immer deutlicher, daß den beiden Kindern eine Hauptrolle zugedacht ist in der anstehenden entscheidenden Schlacht zwischen Gut und Böse.


Meine Meinung:
Will hat eine kranke Mutter und sein Vater ist spurlos verschwunden aber Will weiß, dass er den Auftrag seines Vaters zuende bringen  wird. Dies ist sein einziger Antrieb sich und seine Mutter überhaupt vor den bösen Männern, die seine Mutter krank machen zu retten. Mit Hilfe von Lyra Listenreich aus "der goldene Kompass" von Philip Pullman gelingt es ihn schließlich seinen Vater zu treffen aber das ist noch lange nicht das glückliche Ende.

Den zweiten Teil des Autors fand ich sehr spannend. Ich wollte wissen wer Wills Vater ist und warum seine Mutter krank ist. Und immer noch stellt sich die spannende Frage, warum Mrs Coulter unbedingt Lyras wahren Namen wissen will. Dabei spielt auch das Alethiometer eine wichtige Rolle sowie das magische Messer. Vampierähnliche Gespenster treiben ihr Unwesen und auch hier will man wissen, woher sie kommen, wie sie entstanden sind. 
 Doch die meisten Antworten auf diese Fragen werden in diesem Teil leider nicht beantwortet ich hoffe aber, im nächsten.

Auf jedenfall ist Philip Pullman hier aber wieder eine fantasiegeladene Geschichte eingefallen, die den Leser von der ersten bis zur letzten Seite mitreist. Eine Handlung, die es vorher noch nicht gab ist hier enstanden. Immer wieder tauchen neue Ideen auf, die das Lesen dieses Buches so spannend machen. 

Jedoch fand ich eine Stelle etwas flach. Es war der Tod einer gewissen Person. Im Buch wurde diese Szene nicht sehr herzzerreißend geschrieben. Dazu haben mir einige trauernde, aufregende und vor allem bildliche Worte gefehlt. Jedoch kann ich mir diese Szene in einem Film sehr gut vorstellen es wäre wahrscheinlich ein Trauermoment im Kino oder vor dem Fernseher. Gerade diese Szene war aber eine wichtige für das Buch denn ein Freund, der für Lyras Sicherheit sehr wichitg war ist gestorben. Man konnte diese Szene besser gestalten Herr Pullman.
Dennoch ein wirklich grandioses Buch, das zu einer grandiosen Reihe gehört.

Fazit:
Ich will jedenfalls wissen, wie es mit Lyra, Will und dem magischen Messer weitergeht und werde jedes andere Buch zur Seite legen, wenn "das bernstein Teleskop" den Weg zu mir findet.



Daten:
Name: Das magische Messer
Autor: Philip Pullman 
Taschenbuch: 336 Seiten 
Verlag: Heyne Verlag (1999) 
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3453152274
Preis: 7,95€

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