Sonntag, 7. August 2011

Brautalarm

Am Freitag war ich mit einer Freundin im Kino. Wir haben uns Brautalarm angesehen. Ich wusste die Tage vorher erst einmal überhaupt nicht worum es in dem Film geht und musste mir den Trailer ansehen. Er versprach eine lustige Hochzeitskomödie ähnlich wie Hangover. 




Worum gehts?
Das Leben von Annie (Kristen Wiig) geht in Brautalarm drunter und drüber: Sie ist Mitte 30, verschuldet und hat statt einem Freund nur eine Affaire mit einem zweifelhaften Macho. Als ihre Freundin Lillian (Maya Rudolph) ihr von ihrer Verlobung erzählt, trifft Annie fast der Schlag. Sie willigt jedoch ein, Lillians Trauzeugin zu sein. Annie möchte ihre langjährige Freundin nicht enttäuschen und eine perfekte Hochzeit organisieren, doch den Schein einer romantischen Hochzeitsplanerin zu bewahren, fällt der frustrierten Frau nicht immer leicht. Trotz allem lässt Annie all die Hochzeitsrituale und den Brautalarm über sich ergehen. Doch eine Panne scheint die nächste abzulösen: Polizeikontrollen, Alkoholmissbrauch, Lebensmittelvergiftung und, und, und… Hinzu kommt, dass die makellose Helen (Rose Byrne) versucht Annie die Hochzeitsplanung zu stehlen. Den ganzen Stress durch Alkohol zu lindern, funktioniert für Annie nur bedingt, sodass man sich in Brautalarm auf eine Menge Fremdscham einstellen sollte…


Meine Meinung:
Erst einmal muss ich sagen, dass ich mir die Handlung etwas anders vorgestellt habe. Ich habe mir vorgestellt, dass der Junggesellinnenabschied oder die Brautparty ähnlich verläuft wie bei Hangover. Aber das war es keineswegs. Es dreht sich nicht nur um die Brautparty sondern eher um die ganze Organisation (ich glaub das war mein Fehler). Aber nun ja dennoch hat sich das ganze nach anfänglicher Enttäuschung doch noch zum Guten gewendet. Zwischendurch hat man den gewissen Ekelfaktor, der dennoch so unterhaltsam dargestellt wird, dass man fast vom Sitz rutscht vor lauter Lachen. Eine Romanze ist auch dabei und für diejenigen, die auf süße Welpen stehen, könnte der Film auch was sein. Jedenfalls hat man jede Menge zu lachen es vergehen keine 5 Minuten ohne zumindest ein Lächeln auf den Lippen. Das Kino war überwiegend mit Frauen besetzt nun gut ein paar Männer hatten sich auch noch zwischendrin versteckt.

Die Frauen auf der Leinwand waren nicht ausgesuchte Topmodels mit dem schönsten Gesicht und der schlanksten Figur, sondern ganz normale Frauen, die man auch auf der Straße treffen könnte. So hat man das Gefühl, dass man dazu gehört, da der Film nicht gestellt wirkt.
Dennoch muss ich sagen, dass es kein Film ist der großartig tiefgründig ist. Es verstekt sich nur das Phänomen, dass man die beste Freundin, die man schon Jahre lang kennt auch verlieren kann. Selbstfindung, Zickenkrieg und Freundschaft sind die Leitthemen des Films.


Fazit:
Also Mädels (und auch Jungs) wollt ihr mal wieder in einen Film gehen, über den ihr so richtig lachen könnt? Dann geht in Brautalarm. Der Humor, den der Trailer verspricht wird auch eingehalten.

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