Dienstag, 14. Juni 2011

Echo der Hoffnung-Feedback

Erster Satz: Der Kopf des Piraten war verschwunden.

Klappentext:
Die Feder ist mächtiger als das Schwert
1777 – die Zeichen stehen schlecht für einen Sieg der Kolonien im Unabhängigkeitskrieg gegen die Briten. Nur Claire Randall, die Zeitreisende aus dem 20. Jahrhundert, und ihr geliebter Mann, der schottische Rebell Jamie Fraser, wissen, wie er ausgehen wird … Jamie weigert sich, zur Waffe zu greifen, doch er will mit dem gedruckten Wort in die revolutionären Kämpfe eingreifen. Dazu braucht er seine Druckerpresse, und die steht immer noch in Edinburgh. Während es in den Straßen der amerikanischen Kolonien schon nach Pulverdampf riecht, macht sich Jamie bereit für eine Rückkehr in die schottischen Highlands, mit Claire an seiner Seite.


Meine Meinung:
Der siebte Roman um Claire und Jamie hat mich jetzt nicht so enttäuscht wie allen anderen, deren Rezensionen ich gelesen habe. Ich fand ihn Okay! Natürlich gab es einige Punkte die mir nicht gefallen haben. Zum Beispiel der große Handlungsstrang um Lord John und William. Er hätte sicherlich nicht so einen großen Teil einnehmen müssen. Zudem war das Gerede über Militär und den Dingen, die damit zu tun haben sehr langweilig und unnötig. Am Ende begreift man jedoch, warum Frau Gabaldon den beiden so eine große Rolle gegeben hat. Rogers, Briannas und der Handlungsstrang der Kinder war jedoch zu kurz und nicht informativ genug für mich. Ich mag diese kleine Familie und hätte sehr gerne mehr über sie gelesen. Ian und Rollo werden mit jedem Roman mehr in mein Herz geschlossen und ich kann die Verbindung der beiden sehr gut nachvollziehen. Claire und Jamies Liebe zueinander kennt man ja nun zur Genüge dennoch war ich etwas geschockt über die Reaktion, die Claire zu Ende aufweist als sie eine schreckliche Nachricht bekommt. 
Leider hatte ich vorher eine Zusammenfassung gelesen und wusste im Vorraus schon, was in etwa geschehen würde dennoch war ich sehr überrascht, dass das was ich in der Zusammenfassung gelesen hatte erst sehr spät eintraf. Der Großteil der Handlung schleicht nur vor sich hin und man hat das Gefühl, dass sich der Inhalt
dieses Bandes dem der vorherigen ähnelt.
Nunja im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass ich hoffe, dass Frau Gabaldon mit dem achten Band endlich zu Ende kommt. Ich denke, dass nicht wirklich viel mehr passieren kann, was Claire und Jamie betrifft. Was ihre Kinder angeht denke ich jedoch, dass noch sehr viel passieren kann. Sicherlich will ich die beiden nicht missen aber mehr über Ian, Roger und Brianna und die Kinder würde ich befürworten.

 Der Vorhandene Stammbaum war sehr schön und aufschlussreich jedoch etwas verwirrend. Man muss sich Zeit nehmen um ihn zu verstehen und vielleicht das Begleitbuch "Der magische Steinkreis" zur Hand nehmen.

3 1/2 von 5 Sternen
  • Zu viel über William und Lord John
  • Zu wenig über Brianna und ihre Familie
  • Handlung ähnelt dem der anderen Bände und der Großteil der Handlung schleicht vor sich hin
Daten:
Name: Echo der Hoffnung
Autor: Diana Gabaldon
Broschierte Ausgabe: 1024 Seiten
Sprache: Deutsch
Verlag: Weltbild
ISBN: 978-3-86800-412-0
Preis: 16, 95 €

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen