Freitag, 29. April 2011

Rezension Lord John und der Geistersoldat (3. Kurzroman aus Die Hand des Teufels)

Erster Satz:  
Die Hölle war voller Uhren, dessen war er sich sicher.

Klappentext:
Den Millionen Fans von Diana Gabaldons Highland-Saga ist Lord John Grey seit langem bestens bekannt. Von den Lesern als treuer Freund des Helden Jamie Fraser geschätzt und geliebt, werden seine Auftritte in jedem neuen Roman mit Begeisterung erwartet. Doch auch zwischen seinen Erlebnissen in der Welt von Jamie und Claire führt der englische Offizier im London des 18. Jahrhunderts ein faszinierendes Eigenleben! – In diesen drei fesselnden Kurzromanen hat Lord John wieder einmal eine Reihe von dramatischen Abenteuern zu bestehen – und sieht sich schließlich sogar mit einer übersinnlichen Mordserie konfrontiert...


Meine Meinung:
In dem letzten Kurzroman aus Die Hand des Teufels muss sich Lord John gegen fatale Anschuldigungen wehren. Er wird beschuldigt an dem Tod eines Soldaten schuld zu sein, weil er seinen Dienst nicht nachgekommen ist, das Befüllen und Abfeuern einer Kanone zu kontrollieren. Der besagte Soldat wird bei der Explosion der Kanone tötlich getroffen. Nebenbei muss er die Freundin des toten Soldaten ausfindig machen, die schwanger ist. Ob es ihm gelingt die Anschuldigungen von sich zu weisen und ob er die Freundin finden kann, müsst ihr selber nachlesen.

Der 3. Kurzroman hat mir leider nicht so gut gefallen. Zwar ist er der längste, dafür aber auch der verwirrendste. Der Geistersoldat, der im Titel des Kurzromans auftaucht hat (meiner Meinung nach) in der Geschichte keine wirklich wichtige Rolle. Er taucht nur kurz auf und hat keine größere Bedeutung. Kann aber auch sein, dass ich die Bedeutung übersehen habe. Ich bin nicht wirklich mitgekommen, welche Person auf welcher Seite stand und wer wofür verantwortlich war. Nur das Ende hat mir gut gefallen, weil sich da endlich alles aufgedeckt hat und ich endlich alles verstanden hatte. Eine Person, die neben Lord John in allen drei Kurzroman eine Rolle spielt hatte ich noch gar nicht erwähnt. Dabei handelt es sich um Tom Byrd. Er ist der Leibdiener Lord Johns und kümmert sich sehr rührend um ihn. Dabei hilft er ihm auch immer wieder die Kriminalfälle aufzudecken.  Ich hoffe, diesen Mann auch in den anderen Romanen um Lord John Grey wieder vorzufinden, denn die drei Kurzromane haben mir das Leben von Lord John Grey schmackhaft gemacht. Ich hoffe aber auch mehr über das persönliche Leben, des Mannes zu erfahren. Also über seine Gefühlswelt, da mir diese etwas gefehlt hat, auch wenn Diana Gabaldon diese ab und zu durchblicken lies. 

3 1/2 von 5 Sternen
  • verwirrende Geschichte und Personenkonstellationen
  • die Geschichte hat mir nicht so zugesagt
Daten:
Autor: Diana Gabaldon
Name: Der Geistersoldat in Die Hand des Teufels
Taschenbuch: 192 Seiten
Verlag: Blanvalet
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3442365616
Preis: 8,00 €
 
Fazit:
Die Kurzromane in Die Hand des Teufels haben mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Sie sind ein guter Einstieg, wenn man mehr über das Leben des Lord John Grey erfahren will. Besonders gefallen hat mir "Lord John und der magische Pakt" also der 2. Kurzroman. Der 1. Kurzroman "Lord John und die Flammen der Hölle" ist noch ausbaufähig und der 3. Kurzroman "Lord John und der Geistersoldat" war mir zu verwirrend. Die anderen Romane um Lord John werde ich mit Sicherheit auch lesen.

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