Montag, 25. April 2011

Rezension Lord John und der magische Pakt (2. Kurzroman aus Die Hand des Teufels)

Erster Satz: Greys Deutschkenntnisse verbesserten sich in Windeseile, doch der Aufgabe, vor die er sich jetzt gestellt sah, waren sie alles andere als gewachsen.

Klappentext:
Den Millionen Fans von Diana Gabaldons Highland-Saga ist Lord John Grey seit langem bestens bekannt. Von den Lesern als treuer Freund des Helden Jamie Fraser geschätzt und geliebt, werden seine Auftritte in jedem neuen Roman mit Begeisterung erwartet. Doch auch zwischen seinen Erlebnissen in der Welt von Jamie und Claire führt der englische Offizier im London des 18. Jahrhunderts ein faszinierendes Eigenleben! – In diesen drei fesselnden Kurzromanen hat Lord John wieder einmal eine Reihe von dramatischen Abenteuern zu bestehen – und sieht sich schließlich sogar mit einer übersinnlichen Mordserie konfrontiert...

Meine Meinung:
Lord John ist in Preußen und wird dort als Verbindungsoffizier zwischen Deutschen und Engländern eingesetzt. Unter den Soldaten kommen Gerüchte auf, in denen sich erzählt wird, dass ein Sukkubus sein Unwesen treibt (ein weiblicher Dämon, der Männer in ihren Träumen heimsucht  und sich sexuell an ihnen vergeht, um ihren Samen zu bekommen um einen Incubus, männlichen Dämon, zu erschaffen, der sich Nachts an Frauen vergeht um ein Wechselbalg zu zeugen). Nach Auftauchen zweier Leichen, beginnt Lord John Grey auf eigene Faust zu ermitteln, da er diese Geschichten nicht glaubt.

Dieser Kurzroman hat mir besser gefallen, als "Die Flammen der Hölle". Die ganze Geschichte ist länger und tiefgründiger. Man lernt Lord John Grey viel besser kennen. Bisher hatte ich in den Highland-Romanen immer Vorurteile gegen ihn, weil er mir etwas unsymphatisch erschien. Aber in den Kurzromanen erfährt man mehr über ihn und seine Art. Wie in "Die Flammen der Hölle" wird in dem 2. Kurzroman auch seine Homosexualität angesprochen und die Probleme, die es damit zu dieser Zeit gab. Lord John schwärmt immer noch von Jamie und wird von jedem Mann angezogen, der auch nur die kleinste Ähnlichkeit mit dem rothaarigen Schotten hat. Aber in beiden Kurzromanen findet er keine Liebe, sondern wird nur enttäuscht. 
Die Mystik um den Sukkubus, wurde sehr gut recherchiert. Vorher wusste ich überhaupt nicht was das ist und hatte auch noch nie davon gehört. Die Informationen, die die Autorin einbaut, reichen aus um sein Wissen darum aufzubauen. 
Nur das Ende kam mir etwas schnell und plötzlich. Zwischen Hauptteil und Schlussteil hat mir ein richtiger Übergang gefehlt.

4 von 5 Sternen
  • zu plötzliches Ende

Daten:
Autor: Diana Gabaldon
Name: Der magische Pakt in Die Hand des Teufels
Taschenbuch: 154 Seiten
Verlag: Blanvalet
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3442365616
Preis: 8,00 €


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